Erfolgreicher Austausch mit unseren Demonstrationsbetrieben zur Frühjahrsblüher-Saison

von Andreas Weber, LVG Heidelberg

Am 25.03.2021 fand mit neun Demonstrationsbetrieben aus vier Modellregionen ein gelungener, virtueller Austausch zum Thema “Produktion von Frühjahrsblühern in torfreduzierten Substraten” statt. Über 75 Minuten tauschten sich die Gärtner untereinander und mit den Regionalkoordinatoren über den Verlauf der Kulturen aus.

Insgesamt erzielten alle Gärtner mit den torfreduzierten Substraten ähnliche bis bessere Ergebnisse als mit ihren normalerweise verwendeten Substraten. Hierfür musste allerdings vereinzelt die Düngung angepasst werden. Drei Betriebe erhöhten die Düngung bei den torfreduzierten Kulturen.  Ein Betrieb im Norden erhöhte die Düngung sogar um 50 %. Wobei hier zu sagen ist, dass er dies auch für seine im Standardsubstrat kultivierten Kulturen durchführte, um so eine gute Versorgung aller Kulturen zu gewährleisten, da die Düngung bisher immer recht niedrig angesetzt war und dies in den Analyseergebnissen des Projekts auffiel. Ein Betrieb im Osten sowie ein Betrieb im Westen konnten ihre im Kulturverlauf zu klein und kompakt gewachsenen Primeln im torfreduzierten Substrat durch eine Erhöhung der Düngung ausgleichen.

Auch in zwei weiteren Betrieben wurden bei den torfreduziert produzierten Primeln etwas geringere Nährstoffgehalte als im Standardsubstrat registriert, was sich in diesen Fällen jedoch nicht sichtbar auf den Wuchs der Pflanzen auswirkte. Anders bei einem Betrieb aus der Region West. Dort sorgte der im torfreduzierten Substrat enthaltene Kompost für höhere Kaliumgehalte, welche für einen kompakteren Habitus der kultivierten Nelken und Primeln sorgten, was der Betrieb sehr positiv bewertete. Auf ähnliche Weise beobachtete ein weiterer Betrieb aus der Region West, dass er seine Primeln im torfreduzierten Substrat weniger hemmen musste.

Des Weiteren wurde bei drei Betrieben, zwei mit Violen, einer mit Ranunkeln, bemerkt, dass die Kulturen im torfreduzierten Substrat eine geringfügig schwächere Durchwurzelung aufwiesen, was sich allerdings auf die Qualität nicht sichtbar auswirkte.

Insgesamt sind die Betriebe mit den im torfreduzierten Substrat kultivierten Frühjahrsblühern sehr zufrieden und nutzen die Möglichkeit, sich über die im Kulturverlauf aufgetretenen Herausforderungen mit der Düngung, den Nährstoffgehalten und der Durchwurzelung konstruktiv auszutauschen.

Primeln der Gärtnerei Leenen im Standard sowie im torfreduzierten Substrat. (Foto: Versuchszentrum Gartenbau Straelen)

Videoportrais: Torfreduzierte Substrate

Zum 50-jährigen Jubiläum der am Projekt TerZ teilnehmenden Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hat diese Videoportrais zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zu ehemaligen Absolbentinnen und Absolventen sowie auch zu Forschungsprojekten produziet. So auch zu unserem Projekt TerZ.

B&B-Saison und Herbst 2020: Erfolgreiche Produktion trotz Herausforderungen

Von Katja Arndt (LVG Ahlem), Robert Koch (LVG Heidelberg), Melanie Bank (VZG Straelen/ Köln-Auweiler), Anna-Victoria August (LfULG Dresden-Pillnitz) und Ronja Fritzsche (HSWT)

Alle 24 am TerZ-Projekt teilnehmenden Demonstrationsbetriebe in den fünf Modellregionen haben die diesjährige Beet- und Balkonsaison erfolgreich bestritten. Hierbei gestaltete sich die Produktion der meisten Pflanzenarten in Substraten mit einem Torfanteil von 65 bis 85 % als relativ problemlos. Zum Verkaufstermin unterschieden sich die Pflanzen kaum oder gar nicht von denen im jeweiligen Standardsubstrat. Auch der Mehraufwand bei der Kultur in den neuen Substraten hielt sich in Grenzen. Nur in einigen Fällen musste die Düngung etwas verändert werden, was durch die projektbegleitenden Substratanalysen rechtzeitig möglich war. Vereinzelt mussten ein bis zwei Gießvorgänge mehr durchgeführt werden.

Ein Betrieb der Region Süd-West gab an, dass sich die Bewässerung von Neu-Guinea-Impatiens in einem torfreduzierten Substrat (Torfanteil von 60 %) etwas schwieriger gestaltete, da einmal trockengefallen, die Wiederbenetzung dieses Substrates schwierig gewesen sei. „Torfersatz verzeiht nur wenig Fehler im Gießen“, so der Betriebsleiter. Alle anderen Kulturen wie Pelargonien oder Semperflorensbegonien liefen aber auch bei ihm wie in den anderen Betrieben problemlos.

Die Region West freute sich zusätzlich über den sehr guten und frühzeitigen Absatz der Pflanzen, da hierdurch lange Standzeiten und Kulturverlängerungen ausblieben. Aber auch weitere Vorteile, wie zum Beispiel ein schnelleres Abtrocknen des stärker torfreduzierten Substrates, wurden von den Betriebsleitern wahrgenommen. Aufgrund des Kulturerfolges wollen einige Demonstrationsbetriebe das im Projekt erprobte torfreduzierte Substrat in der nächsten Beet- und Balkonpflanzensaison zu ihrem aktuellen Standardsubstrat machen. Ein Betrieb in der Region Süd stellte sogar schon jetzt den gesamten Betrieb auf ein Substrat mit einem Anteil von 50 % Torf um.

Nach dieser erfolgreichen Beet- und Balkonsaison gingen die Demonstrationsbetriebe in der zweiten Jahreshälfte erneut motiviert und torfreduziert mit den Herbstkulturen ins Rennen. Dabei zeigte sich dann allerdings, dass eine Änderung der Substratzusammensetzung bei anspruchsvolleren und länger stehenden Kulturen wie beispielsweise Cyclamen oder Poinsettien durchaus als Herausforderung gesehen werden kann. Diese Kulturen reagierten deutlich sensibler auf Abweichungen in den Kulturbedingungen als die meisten Beet- und Balkonpflanzen. Die extremen Witterungsbedingungen der Sommermonate stellten dabei zusätzlich Anforderungen bei der Umstellung auf die torfreduzierten Substrate dar.

In der Region Ost (Torfanteil von 45 – 70 %) entwickelten einige torfreduzierte Substrate unter diesen Bedingungen eine höhere Dynamik hinsichtlich der pflanzenverfügbaren Nährstoffe, bei der Wasserversorgung oder der Entwicklung des pH-Wertes. Neben direkten Auswirkungen in Form von Nährstoffüberschuss- und -mangelsymptomen wuchs auch das Risiko für Pilzerkrankungen wie beispielsweise für Pythium oder Phytophthora bei Poinsettien.  Es kam zu Schäden und Ausfällen, die jedoch durch rasches Handeln in Grenzen gehalten werden konnten.

Entsprechende Probleme traten auch in der Region West bei der Kultivierung von Poinsettien in einem torffreien Substrat auf und führten letztlich trotz Gegenmaßnahmen zu Qualitätseinbußen.

Auch in der Region Nord war eine erhöhte Stickstoffversorgung bei den torfreduziert produzierten Poinsettien notwendig. Ein Betrieb ging mit der Sorte ‘Christmas Universe’ mit 0 % Torfanteil und rein biologischer Grunddüngung im Substrat gleich aufs Ganze. Diese Kultur war sehr herausfordernd, da in den ersten Wochen eine Stickstoffunterversorgung in Substrat und Pflanze auftrat, welche während der restlichen Kultur nur schwer aufzuholen war. Dies erzeugte viel Handlungsbedarf und zeigte am Ende dennoch einen kleinen Größenunterschied der Pflanzen im Vergleich zu denen im Standardsubstrat.

Auf jeden Fall war und ist eine deutlich höhere Aufmerksamkeit erforderlich, um auf die im Vergleich zu den Standard-Substraten höhere Dynamik zu reagieren.

Euphorbia pulcherrima ‘Christmas Universe’ 11 Wochen nach dem Topfen.
Substrate: Jeweils links torffrei mit 30 % Rindenhumus, 30 % Holzfaser, 15 % Kokosfaser, 15 % Kokosmark, 10 % Ton und rechts im Standardsubstrat mit 65 % Torf, 15 % Holzfaser, 10 % Perlite, 10 % Ton (Fotos: LVG Ahlem)

In der Region West bereicherte Calluna vulgaris das Kulturspektrum. Es zeigte sich eine Wechselwirkung zwischen Substratzusammensetzung und Topfgröße auf die Qualität der Pflanzen. Während sich beim 50 % torfreduzierten Substrat im 12-cm-Topf Pflanzen gleicher Qualität wie im Standardsubstrat (100 % Weißtorf) kultivieren ließen, gab es im 10,5-cm-Topf vor allem bei den Farben Weiß und Rosa viele kurzgebliebene Pflanzen.

Calluna vulgaris, links 100 % Weißtorf; rechts 50 % Weißtorf, 30 % Holzfaser, 20 % Kokos (Foto: Versuchszentrum Gartenbau Straelen/ Köln-Auweiler)

In einem baden-württembergischen Betrieb der Region Süd-West spielte beispielsweise bei Cyclamen ein erhöhter Salzgehalt im Substrat mit einem Torfanteil von 50 % in Verbindung mit großer Hitze eine maßgebende Rolle. Interessant hierbei waren die Sortenunterschiede. Während robusteren Sorten die erhöhten Salzgehalte nur wenig ausmachten, reagierte eine empfindliche Sorte mit einem Teilausfall.

Die bisherigen Ergebnisse zeigen deutlich, dass die schrittweise Torfreduzierung nicht nur zwischen Gärtner und Substrathersteller diskutiert und vorangebracht werden muss, sondern dass die gesamte Branche inklusive Züchtung an diesem Prozess beteiligt sein sollte.   

Hohe Salzgehalte in Verbindung mit großer Hitze führten im torfreduzierten Substrat mit 50 % Torf, 15 % Holzfasern, 15 % Ton, 10 % Rindenhumus und 10 % Kompost sortenbedingt zu einem Teilausfall (rechte Seite), während eine robustere Sorte (linker Tisch) sich in guter Qualität weiterentwickelte (Foto: LVG Heidelberg)

Aktuelles aus der Modellregion West – Herbst 2020

Von Melanie Bank, Versuchszentrum Gartenbau Straelen, LWK Nordrhein-Westfalen

Die zweite Jahreshälfte hat auch das Pflanzensortiment im Projekt TerZ erreicht.

Sehr gute Erfolge in der Kultur konnten unsere Demonstrationsbetriebe mit den Herbstkulturen Chrysanthemum und Calluna erzielen.

Die Kultur der Chrysanthemen wurde satzweise umgestellt, sodass jeweils der komplette Satz in der Standard- bzw. der Torfersatz-Variante kultiviert wurde. Weder in Bezug auf den Habitus, noch auf die Ausfärbung der Pflanzenteile konnten Unterschiede erkannt werden. Der Unterschied im Blühstadium ist mit einem späteren Stecktermin zu erklären.

Chrysanthemum, links in Standardsubstrat bestehend aus 90 % Weißtorf und 10 % Holzfaser (gesteckt in KW 22), rechts in torfreduziertem Substrat mit 70 % Weißtorf, 20 % Holzfaser und 10 % Perlite (gesteckt in KW 23). (Foto: Versuchszentrum Gartenbau Straelen)

Calluna vulgaris, die in 50 % torfreduziertem Substrat kultiviert wurden, befinden sich derzeit in der Vermarktung.

Hier ist kein Unterschied zu den Besenheiden im Standardsubstrat zu erkennen. Calluna vulgaris, als Vertreterin der Moorbeetpflanzen, stellt hohe Ansprüche an den pH-Wert. Trotz der langen Kulturzeit von fast zehn Monaten blieb der pH-Wert im Substrat weitestgehend konstant und stieg erst in den letzten sechs Kulturwochen auf 4,5 im Standard- bzw. 4,6 im Torfersatz-Substrat an. Da der pH-Wert aber bis zur Vermarktung im tolerierbaren Bereich lag, wurden keine Qualitätseinbußen verzeichnet.

Calluna vulgaris kurz vor dem Verkauf in 100 % Weißtorf (links) sowie in 50 % torfreduziertem Substrat mit 30 % Holzfaser und 20 % Kokosmark (rechts). (Foto: Versuchzentrum Gartenbau Straelen)

Regionaler Erfahrungsaustausch in der Modellregion West

Von Melanie Bank, Versuchszentrum Gartenbau Straelen, LWK Nordrhein-Westfalen

In der Modellregion West im Projekt TerZ trafen sich die Demonstrationsbetriebe am 03.09.2020 zu einem regionalen Erfahrungsaustausch.

Urkundenvergabe an (v.l.n.r.) Christoph Schönges, Roy Könitzer (Gartenbau P. Cox), Wolfgang Leenen, Anna Heekeren
(Foto: Melanie Bank, Versuchszentrum Gartenbau Straelen)

Nach der Urkundenübergabe, die Andrew Gallik (Projektleiter Modellregion West) übernahm, stand ein Betriebsrundgang im Gartenbaubetrieb Wolfgang Leenen auf dem Programm. Der persönliche Austausch über das erste Projektjahr fand anschließend mit gebührendem Abstand in einem großen Stuhlkreis statt.

Auch Anette Stadler, die das Projekt hinsichtlich der betriebswirtschaftlichen Aspekte begleitet, war vor Ort und konnte so persönlich von ihren Erfahrungen bei der Datenerhebung berichten.

Aus den Reihen der Betriebe lässt sich der Wunsch nach fachlichem Austausch vernehmen, sodass wir gegenwärtig schon auf das nächste Treffen hinarbeiten. Über die rege Teilnahme der Demonstrationsbetriebe und das Engagement im Projekt TerZ freuen wir uns bereits jetzt.

Betriebsrundgang Gartenbau Wolfgang Leenen
(Foto: Melanie Bank, Versuchszentrum Gartenbau Straelen)

Aktuelles aus der Modellregion West – Beet und Balkon 2020

von Melanie Bank, Versuchszentrum Gartenbau Straelen, LWK Nordrhein-Wesfalen

Eine aufregende und zwischenzeitlich auch ungewisse Beet und Balkonpflanzensaison ist zu Ende gegangen. Auch für unsere Modellbetriebe im Projekt TerZ war dies eine ungewöhnliche Saison. Trotz aller Widrigkeiten haben alle fünf Betriebe sehr engagiert an der Torfreduzierung ihrer Substrate gearbeitet und erfreuten sich eines sehr guten Erfolgs hinsichtlich der Kulturen.

Die Torfreduzierung der jeweiligen Substrate lag bei 30 % bis 100 %. Erste Beobachtungen zeigen, dass die torfreduzierten Substrate in den Betrieben keinen erheblichen Mehraufwand bezüglich der Bewässerung mit sich bringen. Diese Thematik werden wir in den nächsten Kulturen weiterhin betrachten und dokumentieren, sodass hierzu belastbare Aussagen getroffen werden können.

Alle Kulturen der Beet und Balkonpflanzensaison, die im Projekt kulturtechnisch begleitet wurden, wurden ohne Mängel oder Schäden kultiviert.

Den Sprung ins kalte Wasser haben zwei der Betriebe mit den Kulturen Festuca glauca und Calibrachoa gewagt. Sie haben Teile der Kulturen in torffreiem Substrat kultiviert. Der Erfolg kann sich sehen lassen!

Festuca glauca, links im Standardsubstrat (80% Torf), rechts im torffreien Substrat
(Aufnahme: Melanie Bank, Versuchszentrum Gartenbau Straelen)
Calibrachoa, 68% torfhaltiges Standardsubstrat (links), im Vergleich zu torffreiem Substrat (rechts)
(Aufnahme: Melanie Bank, Versuchszentrum Gartenbau Straelen)

Modellregion Nord: Erste Ergebnisse machen Lust auf mehr

von Michael Emmel und Katja Arndt, Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Ahlem der LWK Niedersachsen

Fünf Regionen, 24 Betriebe und ein breites Beet- und Balkonpflanzen-Sortiment lassen differenzierte Erfahrungen in der ersten Saison des Modell- und Demonstrationsvorhabens TerZ erwarten. Die Betriebe sind mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen in das Vorhaben, Torf in ihren Kultursubstraten zu reduzieren, gestartet. Einige kultivieren bislang in reinen Torfsubstraten, andere haben bereits größere Anteile anderer Substratausgangsstoffe in ihren Standardsubstraten. Mit den jeweiligen Lieferanten wurde ein stärker torfreduziertes Substrat konzipiert, in dem die Betriebe jetzt parallel zu ihrem Standardsubstrat verschiedene Beet- und Balkonpflanzen kultiviert haben.

In der Modellregion Nord wurde dabei der Torfanteil im ersten Schritt auf 65 bis 70 Volumenprozent reduziert. Die meisten der darin kultivierten Pflanzenarten unterschieden sich zum Verkaufstermin kaum oder gar nicht von denen im Standardsubstrat. Teilweise waren einzelne Arten etwas größer oder etwas kleiner, etwas heller oder dunkler im Laub oder etwas lockerer oder kompakter aufgebaut. Alle Partien waren jedoch verkaufsfähig und vorhandene Unterschiede fielen nur im direkten Vergleich auf. Der Mehraufwand bei der Kultur in dem neuen Substrat hielt sich in Grenzen. In einigen Fällen musste die Düngung verändert werden. Hier haben die regelmäßig durchgeführten Substratanalysen geholfen, um rechtzeitig nachzusteuern. Aber auch Vorteile, wie zum Beispiel ein schnelleres Abtrocknen des stärker torfreduzierten Substrates, wurden von den Betriebsleitern wahrgenommen. Daher wollen einige dieses Substrat in der nächsten Beet- und Balkonpflanzensaison zu ihrem Standardsubstrat machen. Dann kann diesem im Rahmen des Projektes ein Substrat mit noch stärker verringertem Torfanteil gegenübergestellt werden.

Damit rückt das Ziel des Vorhabens in greifbare Nähe: 50 Volumenprozent Torf in den Substraten zu ersetzen, ohne dass es dadurch zu Qualitätseinbußen bei den Pflanzen kommt.

BMEL lädt ein zur Torfminderungstagung

Im Rahmen des neuen Klimaschutzgesetztes und dem nationalen Klimaschutzplan 2030 lud das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur Tagung Torfminderung am 18. und 19. Februar 2020 nach Berlin. Anlässlich dieses Treffens kamen Wissenschaftler, Vertreter der Substratindustrie und der Gartenbauverbände zusammen.
Gemeinsam wurde der aktuelle Status quo erörtert und nach einer gemeinsamen Strategie zur Minderung im Torfverbrauch in Substraten gesucht.
Die TerZ-Demonstrationsbetriebe erhalten im Rahmen des Vorhabens Fördermittel des BMEL. Die Übergabe der zugehörigen Förderbescheide war Teil des Tagungsprogramms. Repräsentativ für die fünf Modellregionen überreichte Herr Uwe Feiler, parlamentarischer Staatssekretär, die Bescheide an fünf Demonstrationsbetriebe.

Überreichung der Förderbescheide an fünf Demonstrationsbetriebe durch parlamentarischen Staatssekretär Herrn Uwe Feiler (v.l.nr.: Katja Arndt, Stefan Gerritzen, Ralf Sauter, Herbert Eichelmann, Uwe Ablaß, Holm Wießner, Jörg Jansmann, Uwe Feiler, Foto: BMEL).

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Gartenbau/_Texte/tagung-torfminderung.html